Was bei einer Streuobstwiese für Pferde zu beachten ist
Posted by admin | Posted in Allgemein, Gesundheit, News, Weide | Posted on 01-05-2012
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(01.05.2012)
Nach dem die Pferde wieder an das Gras gewöhnt worden sind (falls sie im Winter im Stall überwintert haben), können sie nach einer genügenden Eingewöhnung wieder den ganzen Tag auf der Wiese stehen.
Manche haben eine Streuobstwiese, hier gibt es jedoch viele Diskussionen. Der Vorteil einer Streuobstwiese ist, das die Pferde im Sommer vor zu viel Sonne geschützt sind und hier auch bei Regen und Wind etwas Schutz suchen können, wenn sie das Wetter nicht mögen.
Wenn man darauf achtet, das die Pferde nicht zu viel Obst fressen (wenn sie es noch nicht gewohnt sind) kann die Beweidung für Tiere und Bäume von Vorteil sein. Denn die Pferdeäpfel können gleichzeitig als Dünger dienen, allerdings sollte man die Pferdeäpfel nicht einfach liegen lassen, sondern diese direkt an den Baumstamm befördern.
Damit die Tiere nicht nur in bestimmten Bereichen fressen, sollte man mit einem mobilen Zaun (oder Litzen und Weidestangen) dafür sorgen, das die Pferde nur in bestimmten Bereichen der Obstwiese fressen.
Die Streuobstbäume sind nicht giftig für Pferde, das gilt die Früchte als auch für die Rinde und die Blätter. Wiesen mit hoch gewachsenen Obstbäumen sind von Vorteil, denn sie besitzen die nötige Robustheit und Widerstandskraft. Sind die Obstbäume ausreichend hochgewachsen, können die Pferde das Obst nicht selbst abpflücken.
Wenn die Erntezeit für die Obstbäume gekommen ist, sollte man den Baumbereich für die Pferde sperren oder zeitnah das heruntergefallene Obst aufsammeln. Denn wenn die Tiere in kurzer Zeit zu viel Obst fressen, kann es zu Durchfall oder Gärungskoliken führen.
Bei zu schnellem fressen von Birnen oder Äpfeln kann es zu einer Schlundverstopfung führen, Pflaumen können durch ihre großen Kerne ebenfalls eine Gefahr darstellen, da sich die Kerne im Verdauungstrakt des Tieres festsetzen können.
Daher sollte man regelmäßig den Bereich bei den Obstbäumen nach Fallobst absuchen, gerade wenn die Pferde vorher nicht in den Bereich konnten. Denn zusätzlich zu der Gefahr, das die Pferde zu viel vom Fallobst fressen, können auch Bienen oder Wespen zu einer Gefahr werden, wenn diese im Maul oder Hals des Pferdes stechen.
Der unkontrollierter Zugang zu Fallobst sollte auf jeden Fall vermieden werden. Wer Fallobst füttern möchte, sollte das Pferd mit kleinen Mengen daran gewöhnen. Auch die fauligen Stellen sollten entfernt werden.
Wer diese Regeln beachtet, kann seinen Pferden eine schöne Zeit im Sommer unter den Obstbäumen ermöglichen.







