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Was bei Pferden im Winter zu beachten ist

Posted by admin | Posted in Gesundheit | Posted on 03-12-2011

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Der November im 2011 war der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, nun stellt sich die Frage, wie der Dezember wird – denn dies ist eine wichtige Frage für alle Pferdebesitzer.

Allgemein gilt, das Pferden der Winter von Natur aus kaum etwas ausmacht – wenn man als Mensch richtig handelt: Im Gegensatz zu vielen Menschen, mögen Pferde die Kälte, aber die nehmen auch gerne warmes Essen zu sich und trinken auch mal Tee.

Wenn ein Pferd seit Anfang Herbst im Offenstall lebt und ein Winterfell gebildet hat, benötigt es –wenn es nicht zu alt oder krank ist- in der Regel keine Decke, diese Entscheidung sollte jedoch jeder Pferdebesitzer selbst treffen und dabei das Wohl seines Tieres berücksichtigen. Es hilft zu wissen, das sich Pferde am wohlsten bei Temperaturen zwischen minus 10 und plus 10 Grad fühlen.

Wenn man sein Pferd regelmäßig viel bewegt, dann sollte es geschoren werden, da es bei längeren Anstrengungen zu heiß unter dem dichten Winterfell für das Pferd wird. Wenn man sein Tier geschoren hat, dann ist eine Decke allerdings Pflicht.

Falls die Vierbeiner beschlagen sind, benötigen Sie für Draußen spezielle Stollen, damit sie wegen der glatten Hufeisen nicht ausrutschen. Pferde die unbeschlagen sind, benötigen in den meisten Fällen keine Stollen.

Entscheidet man sich für eine Boxenhaltung, sollte man im Winter nicht alle Fenster im Stall schließen, da sich so zu viel Ammoniak aus dem Pferdeurin in der Raumluft ansammeln kann, dieser belastet die empfindlichen Bronchien der Tiere.

Wie Menschen können sich auch Pferde in der Winterzeit relativ leicht eine Erkältung einfangen, die von Bakterien oder Viren verursacht wird. Auch ihnen läuft die Nase, sie husten, fühlen sich schlapp, manche bekommen Fieber. Erleidet das Tier eine Virusinfektion, muss diese selten behandelt werden, da das Immunsystem der Pferde diese leicht selbst in den Griff bekommt. Sollte es eine bakterielle Infektion erleiden, sieht die Sache deutlich ernster aus; Ein möglicher Hinweis auf eine solche Erkrankung ist ein gelblicher Nasenausfluss.
Bei einer Infektion benötigt das Pferd Ruhe, wenn es kein Fieber hat und nicht allzu schlapp ist, darf es geritten werden.

Auch im Winter ist die Fütterung von Pferden unkompliziert, das Wichtigste ist ausreichend Heu, ansonsten muss bei gut genährten Pferden nichts verändert werden. Manche Pferde speisen im Winter auch mal gerne warm, zum Beispiel mit warmem Wasser verrührte Weizenkleie.

Aber auch Leckerlies und andere Leckereien sind den Pferden willkommen, für viele Produkte gibt es Gutscheine , mit denen man die Produkte in der Regel günstiger erhält.

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