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Modische Bekleidung für Freizeitreiter

Posted by admin | Posted in Allgemein, Reitweisen | Posted on 22-02-2012

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Die Wahl der richtigen Kleidung ist für Reiter gar nicht so einfach, schließlich soll diese nicht nur bequem sein, sondern auch gut aussehen. Wer möchte schließlich hoch zu Ross keine gute Figur machen? Die neueste Haute Couture ist nun sicherlich nicht das Richtige für einen Ausritt im Gelände, doch schick aussehen kann man dennoch!

Bekleidungstipps für Hobby-Reiter

Die Oberbekleidung beim Reiten sollte vor allem eines sein: bequem! So darf sie die Bewegungsfähigkeit nicht einschränken, sodass die Hilfen korrekt ausgeführt werden können. Auch allzu enge Kleidung ist eher unpraktisch, da man in jener schneller schwitzt. Bewährt hat sich hingegen der Zwiebellook, bei dem man einfach mehrere dünne Lagen übereinander trägt. Beim Reiten in der zugigen Reithalle oder aber auch beim Ausritt im Freien sind bei Reitern vor allem Westen beliebt, welche es in Geschäften für Reiterbedarf zu kaufen gibt. Doch auch jede andere Weste kann gute Dienste leisten, denn sie wärmt empfindliche Regionen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit der Arme einzuschränken. Grundsätzlich ist auf atmungsaktive Kleidung zu setzen, weshalb Baumwolle oder aber spezielle künstliche Materialien (z.B. Softshell) gern von Reitern getragen werden. Wer anstatt des typischen schicken Reiterlooks eher lässigere Outfits im Western-Stil bevorzugt, wählt anstatt der Reitstiefel Chaps aus Leder und kombiniert dazu Jeans sowie hübsche karierte Blusen von Mustang.

Für den Sommer: Dünne Jeans statt kurzer Hose

Wer bei warmen Temperaturen schon einmal in kurzer Hose auf das Pferd gestiegen ist, wird wissen, welch unangenehme Folgen dies haben kann. Abgesehen davon, dass die schwitzigen Beine regelrecht am Sattel kleben, kann es auch zu Quetschungen der Haut sowie Abschürfungen durch Reibung kommen. Beim Ausritt im Gelände machen zudem Pferdebremsen nicht nur dem Ross das Leben zur Hölle, sondern sie machen auch vor dem Reiter nicht Halt. Eine lange Hose ist daher Pflicht, wenn das Reiten nicht zur Qual werden soll. Eine Möglichkeit wäre hier, Reithosen aus besonders dünnem Stoff zu tragen, welche zusätzlich auf 3/4-Länge hochgekrempelt oder hochgerollt werden können. Alternativ bieten sich ebenfalls dünne Jeans, zum Beispiel von Mustang, an. Praktisch sind dabei vor allem stylische Jeans, die bereits aus modischen Gründen mit Löchern versehen sind. Auch Hosen, die nach unten hin weiter werden, sorgen für eine gute Belüftung hoch zu Ross.

Auch Reiter verreisen

Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 07-02-2012

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Jetzt wo es kalt ist und überall die Temperaturen im tiefen Minusbereich sind, kann man seinem Pferd eine kleine Winterpause gönnen, die Koffer packen und Verreisen.
Natürlich sollte das geliebte Pferd auch gut versorgt werden, schließlich braucht es immer ausreichend Wasser, Heu und Futter.

Bildquelle: www.picturesofwinter.net

Wenn man denn nun jemanden gefunden hat, der sich um das geliebte Tier kümmert und ihm einen schönen Winterurlaub ermöglicht, der muss jetzt nur noch sein Reisegepäck für die Reise einpacken – sollte man nicht so schwer heben wollen/können oder dürfen, empfiehlt sich ein Trolley.

Wer niemanden hat, der sich um das Pferd kümmern kann, sollte für die Zeit einen Pensionsstall für sein Pferd finden – denn nur so ist sichergestellt, das es auch im Winter optimal versorgt ist und auch in der Abwesenheit des Besitzers alles nötige zum Wohle des Tieres getan wird.
Wenn sich eine andere Privatperson um das Tier kümmert, sollte dieser eine Liste der wichtigsten Telefonnummern gegeben werden, dazu gehören: Tierarzt und Hufschmied.
Auch sollte man für den Fall der Fälle entscheiden, ob bei einer Kolik eine OP vorgenommen werden darf.

Ist das Tier gut versorgt, kann man sich um seine Reise kümmern und kann beruhigt verreisen. Wer noch  Koffer, Trolleys, Reise- und Laptoptaschen, usw. benötigt, kann diese einfach und schnell online bestellen.
Denn wer will schon bei den Temperaturen in der Stadt rumlaufen, wenn er die Zeit mit seinem geliebten Pferd verbringen kann, um zum Beispiel vor der Abreise noch einen schönen Ausritt durch die Natur zu machen, oder falls die Wege zu glatt sind, in der Reithalle mit seinem Vierbeiner unterwegs sein.

Wie man Turnier- und Reitgerätschaften deutschlandweit zu kleinen Preisen versendet

Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 24-01-2012

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Der Reitsport ist ein zugegebenerweise eher teures vergnügen und gerade dann hilft es, sein nicht mehr benötigtes Reitsportzubehör weiter zu verkaufen. Ob Sattel, Halfter oder Reithelm – für viele Zubehörartikel lassen sich vor Ort Abnehmer finden, z.B. durch einen Aushang der zu verkaufenden Gegenstände im Reitverein. Und falls sich doch kein Käufer finden sollte, stellt ein Weiterverkauf im Internet auch kein Problem dar, da mittels Postanbieter wie DHL oder Hermes günstig versendet werden kann.
Wo der Verkauf von günstigem Reitzubehör oftmals kein Problem darstellt, wird bei höherwertigen und in der Anschaffung teurem Reitzubehör es in der Regel schwieriger, vor Ort einen Käufer zu finden. Daher bleibt meist nur der Weg ins Internet, um auf Kleinanzeigenportalen oder Auktionshäusern Anzeigen für seine zu verkaufenden Produkte zu schalten. Beim Verkauf von größeren Gerätschaften, wie z.B. Turniergerätschaften oder Pferdeanhängern, sollte man allerdings auch Achtung walten lassen denn wenn der Artikel die üblichen Paketmaße überschreitet wird es mit einem günstigen Versand zum Käufer in den meisten Fällen nicht einfach. Wie für so viele Bereiche gibt es auch im Internet hierfür Hilfestellungen auf zahlreichen Portalen, um einen günstigen Spedition Versand zu organisieren.

Günstige Spedition für einen Versand im Internet finden

Klassische Wege, um eine Spedition für das Versenden von Reitzubehör zu finden, sind das Suchen nach dem Transportunternehmen in den Gelben Seiten, Kleinanzeigen in Tageszeitungen oder das Branchenverzeichnis. Lassen sich zwar hier vereinzelt Speditionen finden, ergibt eine Suche im Internet meist eine höhere Trefferquote und kann dazu auch bei der Nutzung von den richtigen Online-Portalen den günstigsten Transportpreis garantieren. Doch starten wir von Anfang an. Als Erstes kann man sich mit der lokalen Suche bei Google auf die Suche nach einer Spedition vor Ort begeben. Der Vorteil hierbei ist, dass die gefundenen Speditionen ihr Büro und somit einen direkten Ansprechpartner vor Ort haben. Auf der anderen Seite garantiert das keinen günstigen Versand-Preis. Wenn die Spedition nämlich die Versandroute normalerweise nicht bedient und extra wegen dem Versandauftrag fahren muss, wird ein Transport in der Regel ziemlich teuer. Günstiger wird es also für den Versand von Reitzubehör, wenn man eine Spedition findet, die die Versandroute bedient und daher gegen kleines Entgelt das Reitzubehör mit aufladen kann. Um diese speziellen Versandaufträge mit den Routen der Transportunternehmen in Einklang zu bringen, haben sich in den letzten Jahren Transportbörsen im Internet etabliert. Hier kann man als Privatkunde einen Versandauftrag einstellen, welcher öffentlich ausgeschrieben wird. Anschließend können sich Speditionen darauf bewerben und geben einen Transportpreis ab. Auch die Preise sind öffentlich einsehbar, wodurch die untereinander konkurrierenden Speditionen sich gegenseitig versuchen zu unterbieten und der Versandkunde eine Menge an Versandkosten einsparen kann. Somit lässt sich durch das Nutzen von Online-Portalen wie z.B. einer Transportbörse im Internet Geld beim Versand von Reitzubehör und Zeit für die Recherche nach der richtigen Spedition einsparen, wodurch der Verkauf von sperrigen Reitzubehör erheblich einfacher wird.

Ein frohes neues Jahr

Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 01-01-2012

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Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr – viel Gesundheit, Glück und auch alles Gute für Eure Pferde.

Schon in der Steinzeit gab es gescheckte Pferdegescheckt

Posted by admin | Posted in Allgemein, News | Posted on 30-11-2011

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(30.11.2011)

Bei vielen Höhlenzeichnungen aus der Steinzeit, auf denen pferdeartige Tiere zu sehen sind, zeigen diese mit schwarzen Tüpfeln.

20111130-073511.jpg
(Steinzeitliche Malerei in der Höhle von Pech-Merle: Ob die frühen Vorgänger der Pferde wirklich solche Tüpfel hatten, war lange ein Rätsel. Bildquelle: DPA/ Center for Prehistory of Pech Merle/ P. Cabrol)

Die Frage ist, ob es wirklich solche Pferde gab oder es sich um Fantasien unserer Vorfahren handelte?

Nun wurde endlich diese Frage geklärt, denn Forscher haben die fossilen Überreste von Steinzeitpferden untersucht und in deren Genen verräterische Mutation gefunden.

Demzufolge handelt es sich bei den gescheckten Pferden, die in einigen steinzeitlichen Höhlen gemalt wurden, um keine Fantasiegebilde. Im Rahmen der Studie wurden genetische Untersuchungen am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung durchgeführt, diese haben ergeben, dass in Europa bereits vor mehreren zehntausend Jahren Pferde mit Leopardenmuster lebten.

Im Rahmen der Studie wurden bei den fossilen Überresten von insgesamt 31 Pferden genetischen Analyse vorgenommen, dabei fand das Forscherteam um Arne Ludwig bei sechs Tieren eine genetische Mutation. Diese Mutation ist bei modernen Hauspferden für das leopardenähnliche Punktmuster verantwortlich, so zum Beispiel bei den Rassen:

Knabstrupper,
Appaloosa und
Noriker.

Für die Untersuchung wurden Wildpferd-Knochen von insgesamt 15 verschiedenen Orten verwendet.

In dem Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” haben die Wissenschaftler berichtet, das die genetische Variation nur bei Funden aus West- und Osteuropa, nicht aber bei Fossilien aus Sibirien und von der Iberischen Halbinsel nachweisen.

Dieses Ergebnis steht deckt sich mit zahlreichen prähistorischen Höhlenmalereien in Frankreich, dort sind vor etwa 25.000 Jahren die Bilder von getüpfelten Pferden in der Tropfsteinhöhle von Pech-Merle im Südwesten Frankreichs entstanden. Die DNA-Ergebnisse seien nun der erste Nachweis dafür, dass neben schwarzen und braunen Pferden auch diese gepunkteten Pferde wirklich existierten.

Daraus lässt sich schließen, das die Zeichnungen die reale Umgebung der Menschen zu der damaligen Zeit wieder geben.

Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass es sich eher um Figuren handelt, welche der Fantasie der damaligen Menschen entstammt. Ursprünglich gab es die These, dass derartige Farbvariationen erst im Laufe der Domestizierung des Pferdes entstanden seien – dies widerlegen nun die Ergebnisse der Berliner Forscher.

Wahrscheinlich hatten die Pferde bereits früher solche Muster, da sie so in schneereichen Gebieten besser getarnt waren und nicht so schnell durch Fressfeinde ausfindig gemacht werden konnten. Der Effekt lässt sich beispielsweise bei Geparden, Zebras oder anderen Tieren beobachten.

Quelle: Spiegel.de

Gefahren beim Ausreiten in der Dämmerung – Teil 1

Posted by admin | Posted in Allgemein, News | Posted on 06-11-2011

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Spätestens seit der Zeitumstellung wird es wieder früher dunkler, viele Menschen haben aber nicht immer Zeit tagsüber im hellen auszureiten. Während der Reiter weiß, das es kaum wirkliche Gefahren durch Raubtiere gibt, ist dies beim Pferd anders – denn noch immer ist ein Pferd ein Fluchttier.

So muss man sich als Reiter auch in der dunklen Zeit dementsprechend beim Ausritt verhalten, wenn man weiß, das man es nicht mehr im hellen zurück zum Stall schafft.

In Teil 1 geht es um Hunde, bei Tageslicht betrachten die wenigsten Pferde einen Hund als eine Gefahr, solange dieser keine Anstalten macht, das Pferd anzugreifen. Allerdings erscheinen vielen Pferden die Leuchthalsbänder, welche manche Hundebesitzern ihren Vierbeinern gekauft haben nicht wirklich geheuer und es kann sich dementsprechend auf eine Flucht vorbereiten, bzw. zumindest erschrecken.

Denn obwohl Pferde mit ihren Augen in der Dämmerung gut gucken können, wird das Pferdeauge anscheinend durch das helle Licht geblendet, was manche Pferde irritiert. Auch Radfahrer mit hellen Lampen können dazu führen, das sich ein Pferd erschreckt.

Dies zeigt, das es nicht schaden kann, wenn man seinem Pferd früh genug zeigt, das ein helles sich bewegendes Licht keine Gefahr für das Tier darstellt.

Pferdehaftpflicht: Sicherheit für Pferd und Reiter

Posted by admin | Posted in Allgemein, News | Posted on 04-11-2011

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Die Haltung eines Pferdes ist mit einer großen Verantwortung verbunden – für das Tier und dessen Umwelt. Dazu gehört nicht nur die richtige Pflege und Unterbringung – auch der Versicherungsschutz spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Anders als Kleintiere, die in der Regel im Rahmen einer privaten Haftpflichtversicherung mitversichert sind, kommen die Versicherer für Schäden von Hunden oder größeren Haustieren – also auch Pferden – nicht auf.

Die Anschaffung eins Pferdes ist also fast schon zwangsläufig mit der Frage verbunden, wie eventuell entstehenden Haftungsrisiken begegnet werden kann. Denn das Bürgerliche Gesetzbuch spricht in § 833 (Tierhalterhaftung) eine eindeutige Sprache: Jeder Halter kann in unbegrenzter Höhe für einen Schaden haftbar gemacht werden. Der Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung räumt dieses Risiko weitgehend aus, da in einer solchen Versicherung sowohl Sach- als auch Personenschäden bis zur versicherten Deckung reguliert werden.

Doppelter Schutz durch Pferdehaftpflicht

Die Regulierung der Schadensereignisse ist aber nicht die einzige Schutzfunktion der Pferdehaftpflichtversicherung. Entsteht bei der Prüfung eines erhobenen Schadenersatzanspruches der Eindruck, es handelt sich um eine unberechtigte Forderung, lehnt der Versicherer die Regulierung ab. Damit genießt der Versicherte passiven Rechtsschutz – die Pferdehaftpflicht hat hier eine Doppelfunktion.

Leistungsfälle in der Pferdehaftpflichtversicherung

Grundsätzlich hat die Haftpflichtversicherung den originären Sach- bzw. Personenschaden decken. Darüber hinaus sollte eine gute Police auch Vermögensschäden (infolge des Sach- bzw. Personenschadens sowie den echten Vermögensschaden) decken, nicht gewerbliche Aufsichtpersonen in den Versicherungsschutz einschließen und auch bei kürzeren Aufenthalten im Ausland greifen. Ganz wichtig für Halter ohne eigenen Stall – die Absicherung sogenannter Mietsachschäden. Ebenfalls zum Geltungsbereich einer Pferdehaftpflicht sollte der Flurschaden gehören.

Übrigens: Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht nur auf Personen und Sachen, sondern auch auf Tiere (Pferde anderer Halter usw.).

Tipps für die Halterhaftpflicht

Mittlerweile setzt eine größere Zahl an Versicherungsunternehmen auf die Pferdehaftpflicht als Produkt. Für Halter wird die Auswahl einer passenden Police damit schwerer. Grundsätzlich ist auf eine angemessene Höhe der Deckungssumme zu achten, da höhere Schadenersatzkosten wiederum dem Halter zufallen. Parallel spielt auch der Umfang des Geltungsbereichs eine erhebliche Rolle für den Entscheidungsprozess. In der Vergangenheit bewährt haben sich Versicherungsvergleiche, die nicht nur den Beitrag, sondern einzelne Leistungen gegenüberstellen. Tipp: Wem eine Pferdehaftpflicht mit hochwertigen Leistungen im 1. Moment zu teuer erscheint, kann eine Selbstbeteiligung ins Auge fassen. Hier sind die Versicherer regelmäßig bereit, die zu zahlende Prämie zu reduzieren.

Na endlich – Doch keine blutenden Pferde im Dressurviereck

Posted by admin | Posted in Allgemein, Dressur, News | Posted on 30-10-2011

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(30.10.2011)

Entgegen der ersten Meldungen, will die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) Dressurpferde nun doch nicht zum Wettkampf zulassen, wenn sie aus dem Maul bluten.

Anders als ursprünglich geplant, will die FN einer entsprechenden Änderung des Reglements nicht zustimmen, teilte Generalsekretär Soenke Lauterbach am Freitag mit. Der Verband hat nach eigenen Bekunden die Reaktion der Sportler, Richter, Tierärzte und Mitglieder auf die sogenannte Blood Rule falsch eingeschätzt.
Bisher gilt in der Dressur der Grundsatz: Blutet ein Pferd im Wettbewerb am Maul, an den Beinen oder anderen Körperstellen, wird es vom Chefrichter abgeläutet und somit muss der Reiter inklusive dem blutenden Pferd das Dressurrechteck verlassen.
Bei der Generalversammlung des Weltverbandes FEI Mitte November 2011 in Rio de Janeiro soll über eine Lockerung abgestimmt werden, wonach bei Olympischen Spielen und internationalen Championaten ein Pferd erneut aufs Prüfungsviereck darf, wenn die Veterinärkommission eine nur oberflächliche Wunde diagnostiziert hat.

Die FN will nach der Reaktion der Sportler, Richter, Tierärzte usw. die bisherige, strengere Regelung beibehalten.

Diese Meldung zeigt, das es immer noch Hoffnung für die Tiere gibt, denn viel zu oft werden Pferde leider immer mehr als Sportgeräte missbraucht, auf welche keine Rücksicht genommen werden muss – dies fängt bereits bei Kindern an, welche kaum reiten können, aber mit Sporen und Peitsche auf das wehrlose Geschöpf Pferd gesetzt werden bis hin zu der Rollkur…

Vorsicht bei Druse: Hochinfektiöse Pferdekrankheit

Posted by admin | Posted in Allgemein, Gesundheit, News | Posted on 03-10-2011

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(03.10.2011)

Bei der Druse handelt es sich um eine hochinfektiöse, bakterielle Erkrankung der oberen Atemwege beim Pferd.

Sie wird durch Streptokokken verursacht, häufig geschieht dies in Folge einer Sekundärerkrankung wie Herpes oder Influenza, davon können Pferde jeden Alters betroffen sein. Die Ansteckung erfolgt als Tröpfcheninfektion von Pferd zu Pferd, aber auch der Mensch kann Überträger dieser Krankheit sein.
Nach einer durchschnittlichen Inkubationszeit von drei bis 14 Tagen sind häufig hohe Fieberschübe von bis zu 41 Grad Celsius zu beobachten. In der Folge schwellen die Lymphknoten am Kopf, in der Ohrspeicheldrüse und im Rachen stark an. Im schlimmsten Fall kann die Verengung des Rachenraumes lebensbedrohlich sein. Die Pferde haben starke Schluckbeschwerden und ein hohes Schmerzempfinden bei Berührung der betroffenen Stellen. Sie verweigern in diesem Stadium oft die Futteraufnahme, sind apathisch und weisen nicht selten eine gestreckte Halshaltung auf, um sich eine Linderung der Rachenschmerzen und Atemprobleme zu verschaffen.
Wenige Tage nach dem Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen bilden sich eitrige Abszesse an den Kehlgangslymphknoten, die häufig platzen oder vom Tierarzt geöffnet werden müssen. Durch das Austreten von cremig-gelbem Eiter bessern sich die klinischen Symptome, das Fieber sinkt, der Patient zeigt wieder deutlich mehr Lebensenergie und Appetit.
Komplikationen können auftreten, wenn sich die Abszesse in den Rachen oder die Luftsäcke entleeren, äußerlich in Einzelfällen an blutig-eitrigem Nasenausfluss zu erkennen. Es besteht dann die Gefahr, dass die Bakterien metastasieren, innere Organe befallen und schädigen (metastasierende Druse). Im weiteren Verlauf sind das Auftreten von Gewichtsverlust, Bauchwandödem, Atemnot und Anämie möglich.
Beim Auftreten der ersten Symptome sollte unverzüglich der Tierarzt gerufen werden. Boxenruhe und Isolation vom restlichen Tierbestand sind weitere, wichtige Maßnahmen. Die Fütterung mit weichem Futter ist zu empfehlen. Die Reifung der Abszesse kann durch Zug- oder Kampfersalbe, Rotlichtbehandlung und feucht-warme Kartoffelwickel beschleunigt werden. Ohne Komplikationen gilt die Druse nach durchschnittlich vier Wochen als ausgeheilt, der Patient sollte jedoch noch mindestens zwei Wochen nach seiner Genesung geschont werden.

Quelle: “aid”

Pferd bei Viehabtrieb schwer misshandelt

Posted by admin | Posted in Allgemein, Medienlandschaft, News | Posted on 27-09-2011

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(26.09.11)

Normalerweise soll der jährliche Viehabtrieb in Simmershausen eine fröhliche Veranstaltung, diesmal wurde das Spektakel von einem ungeheuerlichen Vorfall überschattet:

Den folgenden Vorfall hat ein Leser der Zeitung Osthessen-News geschildert, denn während des Viehabtrieb, bei dem normalerweise Reiter ihr Können zeigen sollten, ist ein Pferd auf Höhe des Gasthaus zur Krone gestiegen, das Pferd wurde vom Begleiter runtergerissen und in dem Moment ist das Pferd auf Kuhdunghaufen auf den Rücken gefallen.

Nach dem der Reiter aufgestanden war, verpasste er dem wehrlosen Pferd einen gewaltigen Tritt – selbst die Zuschauer waren von dem Vorfall so geschockt, das ein lautes Raunen durch die Zuschauermenge ging. Nach dem Vorfall hat der “Reiter” den Umzug mit dem armen Tier unbeirrt fortgesetzt – ob das Pferd seit dem Vorfall einen Tierarzt vorgeführt worden ist, kann schon mal bezweifelt werden.

Wäre der Reiter ein Tierfreund gewesen, hätte er den Umzug mit dem Pferd nicht fortgesetzt – der Reiter wurde offenbar bereits bei der Polizei wegen des Vorfalls angezeigt.

Quelle: http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1203776

Nachtrag (03.10.2011):
Der für den Viehabtrieb zuständige Verein hat leider bis dato auf meine Nachfrage nicht reagiert, ich nehme daher an, das es den Verantwortlichen entweder egal ist was dort passiert ist, oder das sie kein Problem damit haben, wenn wehrlose Tiere misshandelt haben.
Somit kann ich keinem Menschen raten, der sich als Tierfreund bezeichnet an der Veranstaltung “
Viehabtrieb in Simmershausen” teilzunehmen.

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