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Was tun, wenn ein Reiter vom Pferd stürzt?

Posted by admin | Posted in Gesetze, News | Posted on 22-10-2011

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(22.10.2011)

Die meisten Reiter wollen auch mal ins Gelände, da Pferde Fluchttiere sind, muss immer damit gerechnet werden, das etwas unvorhersehbares passiert.

Im schlimmsten Fall stürzt ein Reiter vom Pferd und ist so verletzt, das er nicht wieder aufsteigen kann oder zu Fuß zum Stall kommen kann. Auch wenn man selbst und die Reitergruppe in einem solchen Fall unter Schock stehen kann, so darf neben dem verletzten Reiter nicht das Pferd vergessen werden. Denn wenn es flüchtet stellt es eine große Gefahr für andere Menschen dar – nicht, weil es absichtlich einen Menschen verletzten will, sondern weil es sich erschrocken hat und in seiner Panik davon gelaufen ist.
Läuft ein Pferd ohne reiterlichen Einfluss auf eine Straße besteht höchste Gefahr für das Tier selbst und für unbeteiligte Autofahrer.

Daher sollte man selbst (oder die Gruppe), bei einem Pferd welches eine Gefahr für andere darstellen kann, weil es unkontrolliert über die Straßen oder Wege flüchtet die Polizei rufen. Die Polizei kann einem in einem solchen Fall helfen, das Pferd einzufangen und was am wichtigsten ist, den Verkehr warnen.

Wenn man nicht die Polizei ruft, kann man auf hohen Kosten sitzen bleiben, so kommen schnell mal 18.000 Euro an Sachschäden zusammen – und hier wurde noch kein anderer Mensch verletzt oder gar getötet. Wenn sich herausstellt, das nicht die Polizei gerufen worden ist, kann die Versicherung die Schadensübernahme ablehnen, da die Reiterin grob fahrlässig gehandelt hat – auch gegen die Mitreiter kann in einem solchen Fall polizeilich ermittelt werden.

Ein Beispiel für die Folgen findet man hier:

Pferd verendet nach mehreren Unfällen – Ermittlungen gegen Mitreiter

Wurden Pferde vom Hund angefallen?

Posted by admin | Posted in Gesetze, News | Posted on 06-10-2011

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(06.10.2011)

Am Donnerstag (den 29. September 2011) wurde gegen 19 Uhr der Pferdebesitzer von der Polizei informiert,  das sich gleich drei Pferde auf den Wiesen an der Staatsstraße 2300 bei Erlabrunn frei bewegen würden.
Eine Polizeistreife stellte kurze Zeit später vor Ort fest, dass die elektrische Umzäunung einer dortigen Koppel auf einer Länge von rund 30 Metern vermutlich von den Pferden selbst umgerissen wurde. Bei einem der drei Pferde waren deutliche Kratz- und Bisswunden zu sehen, welche laut einer Vermutung der Polizei, von einem Hund stammen. Wahrscheinlich hat der Angriff durch das unbekannte Tier die Pferde so sehr in Panik versetzt, dass sie die Umzäunung ihrer Koppel auf der Flucht umrissen.

Die Polizei ermittelt und sucht jetzt nach dem Hund und dem Hundebesitzer.

Hinweise an die Polizei: 0931/457-0

Pferd gerät in Blitzfalle

Posted by admin | Posted in Gesetze, Witze | Posted on 10-07-2011

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(10.07.2011)

Das Pferde schnell sein können, wusste man schon immer – aber das Pferde nun auch auf Blitzerfotos auftauchen ist neu. So eine lustige Entdeckung haben die Mitarbeiter einer Bußgeldstelle des Landkreises Emsland gemacht: Bei der Auswertung von Verkehrsüberwachungsfotos stießen sie auf das Bild eines Pferdes. Es war an einer Ampel in der Innenstadt von Meppen geblitzt worden.

Das Pferd war von einer Koppel abgehauen und rannte in Meppen im abendlichen Berufsverkehr über eine Hauptstraße. Allerdings hat das Huftier den Blitzer nicht ausgelöst, sondern von einem Wagen hinter dem Schimmel, der bei Rot über die Ampel fuhr. Anscheinend hat den Fahrer das Tier so abgelenkt, dass er das Rotlicht nicht bemerkte.

Wie eine Sprecherin des Landkreises Emsland am Donnerstag mitteilte, konnte das Pferd zum Glück einige Kilometer später wieder eingefangen werden. „Alle Beteiligten – auch das Pferd – haben den Verstoß unverletzt überstanden“, teilte die Sprecherin mit.

Die falsche Debatte um das Brandzeichenverbot bei Pferden

Posted by admin | Posted in Gesetze, News | Posted on 20-03-2011

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In Deutschland soll der sogenannte Schenkelbrand verboten werden, dieses Verbot wurde vom Deutschen Tierschutz angeregt und der Bundesrat fordert nun ebenso das Verbot des “Schenkelbrandes”. Auch die CSU-Agrarministerin Ilse Aigner ist für ein Verbot, nur viele Pferdezüchter sind gegen ein solches Verbot. Zu den Kritikern eines solchen Verbotes gehört unter anderem der CDU-Abgeordnete Dieter Stier, welcher selbst Pferdezüchter ist. Er will das Verbot des Brandzeichens via Agrarausschuss aufhalten und plädiert für eine “sachliche Debatte” aufgrund persönlicher Beobachtung.

Am kommenden Montag (21. März 2011) lädt die Deutsche Reiterliche Vereinigung deshalb zur “praktischen Demonstration” in den Dressurstall Eichkamp in Berlin. Mehrere Fohlen sollen dann live gebrandmarkt werden – so soll das Meinungsbildung des Bundestages gefördert werden.

Der Ortstermin soll zeigen, “das geht ganz schnell. Die Fohlen reagieren wenig oder überhaupt nicht”, so Stier. Das “Anbringen des Schenkelbrandes” läuft so ab: Man presst dem Fohlen einen glühenden (oder extrem kalten) Metallstempel auf die hintere Backe. Es raucht und zischt. Thomas Schröder, Geschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes, meint: “Das ist eine Verbrennung dritten Grades, die natürlich Schmerzen verursacht.”

Klaus Miesner bestreitet nicht, dass die Prozedur für die Pferde schmerzhaft ist. Der Zuchtspezialist der Reiterlichen Vereinigung führt dafür aber einen “vernünftigen Grund” ins Feld: “Unsere Pferde sollen weltweit identifizierbar sein.” Die unauslöschlichen Symbole auf der Haut – stilisierte Wappen, Geweihe, Initialen – geben Aufschluss über reine Rasse und Herkunft der Tiere. Die eingeprägte Nummer führt zu einer Datenbank der Züchter.

Die Frage ist, warum wollen die Schenkelbrand-Befürworter nicht einen Chip? Dieser ist genauso eindeutig und lässt sich genauso rückverfolgen.

Es scheint den Züchtern eher darum zu gehen, das man eine “Marke” auf dem Pferd haben will. Das Brandzeichen bei Pferden ist quasi das, was das Nike-Logo bei Schuhen ist. Das die Tiere bei einem Brandzeichen kaum reagieren liegt sicher nicht daran, das die Pferde keine Schmerzen empfinden.

Daher bin ich auch für ein Brandzeichenverbot, wer der Meinung ist, Pferden macht das Brandzeichen nichts aus, kann sich gerne selbst ein solches Brandzeichen auf den Oberschenkel brennen lassen – danach können wir gerne noch einmal über das Brandzeichen reden.

Pferdekennzeichen im Kreis Viersen pflicht

Posted by admin | Posted in Gesetze, News, Pferdekennzeichen | Posted on 04-03-2011

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Wer im Kreis Viersen mit seinem Pferd durch die Landschaft reiten möchte, sollte sich lieber vorher ein Kennzeichen für sein Pferd holen.

Die Reiterplaketten sollten spätestens jetzt beim Kreis Viersen bestellt werden, darauf weist die zuständige Verwaltung hin. Mit den Plaketten muss jeder Reiter, der mit seinem Pferd das private Grundstück verlässt und auf Straßen, Wirtschaftswegen oder im Wald reitet, sein Pferd kennzeichnen.

Die Reitkennzeichen müssen gut sichtbar, beidseitig am Pferd angebracht sein. Reiter ohne gültige Plakette oder Kennzeichen begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird.

Die Anträge für die Jahresplaketten oder für die erstmalige Erteilung von Reitkennzeichen nimmt Cornelie Falkenberg von der Kreisverwaltung schriftlich oder telefonisch entgegen, die Kontaktdaten lauten:

Tel. 02162/391406
E-Mail: cornelie.falkenberg@kreis-viersen.de.

Kommt nun ein Pferdequäler in den Knast?

Posted by admin | Posted in Gesetze, Gesundheit, News | Posted on 01-01-2011

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(01.01.2011)

Ein Wolfsburger wurde zu einer Zahlung eines Bußgeldes wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, doch nun droht einem Wolfsburger Knast, weil er sein Pferd im Sommer ohne Wasser auf der Weide stehen ließ.

Auf einer Koppel in Sülfeld hatte der Wolfsburger mehrere Pferde stehen, trotz der hohen Temperaturen im Sommer hatte der Mann den Pferden kein Wasser gegeben und für einen Schattenbereich gesorgt – so waren die Tiere der prallen Sonne schutzlos und ohne Wasser ausgeliefert. Spaziergängern fiel der schlechte Zustand eines der Pferde auf, auch das  Veterinäramt fiel der schlechte Zustand auf und schickte dem Mann einen Bußgeldbescheid. Daraus entwickelte sich eine Geschichte, die jetzt sogar vor dem Amtsgericht landete.

Der Mann zahlte nicht und teilte lediglich mit, er habe jemand anderen mit der Versorgung der Tiere beauftragt – aus Sicht der Stadt keine Entschuldigung. Als sich die Veterinäre später vom Zustand der Pferde überzeugen wollten, waren die Tiere verschwunden – Ziel unbekannt. Obwohl er laut Stadtverwaltung dazu verpflichtet sei, weigert sich der Mann, Auskunft über den Verbleib seiner Tiere zu geben.

Die Buß- und Zwangsgeldbescheide häufen sich immer mehr an, inklusive Gebühren geht es bereits um mehrere hundert Euro. Statt zu zahlen, legte der Mann beim Amtsgericht Einspruch gegen die Bescheide ein. Zum Verhandlungstermin allerdings erschien er nicht.

Nun will sich die Verwaltung nicht mehr lange auf der Nase herumtanzen lassen. Sollte der Mann weiterhin nicht zahlen, will das Veterinäramt möglicherweise Ersatzhaft gegen den Pferdequäler beantragen

Pferd von Motocross-Fahrer in Panik versetzt – Reiterin wurde verletzt liegen gelassen

Posted by admin | Posted in Gesetze, News | Posted on 21-11-2010

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(21.11.2010)

Am Donnerstag (18.11.2010) gegen 11.15 Uhr sind sich in einem Solinger Waldgebiet im Bereich Aue ein Motocross-Fahrer und eine 21-jährige Reiterin zufällig zusammen getroffen. Das Pferd hat sich durch das Motorgeräusch erschrocken und ging durch.

Das Pferd und die Reiterin rutschten einen Abhang hinab, die junge Frau wurde leicht verletzt. Ohne Hilfe zu leisten, hat der Motorradfahrer Fahrerflucht begangen.

Nun wird wegen Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Solingen (Verkehrskommissariat 22/SG) unter 0202/284-0 entgegen

Brandzeichen sind zukünftig verboten

Posted by admin | Posted in Gesetze, Gesundheit, News | Posted on 31-10-2010

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Der Bundesrat will die Brandzeichen bei Pferden verbieten und hat die Bundesregierung aufgefordert, eine gesetzliche Regelung auf den Weg zu bringen.

Bei Brandzeichen (soge. Schenkelbrand) werden durch Andrücken heißer oder sehr kalter Eisen Verbrennungen oder Erfrierungen herbeigeführt, die unveränderliche Kennzeichen verursachen. Da es inzwischen andere Möglichkeiten gibt, Pferde dauerhaft zu kennzeichnen (wie zum Beispiel durch das Spritzen von Transpondern in die Halsmuskulatur) kann man Pferden die schmerzhaften Verbrennungen ersparen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt die Entscheidung des Bundesrats und wird diese umsetzen. Zu dem erhalten alle Pferde, die nach dem 1. Juli 2009 geboren wurden,  bereits jetzt ohne Ausnahme einen Transponder. Dies sei mit wesentlich weniger Schmerzen und Schäden für die Pferde verbunden. Durch die zusätzliche Eintragung in den Pferdepass sowie die Eintragung in eine zentralen Datenbank können Manipulationen ausgeschlossen werden. Dadurch könne auch die behördliche Überwachung bei einem Tierseuchenausbruch verbessert werden.

Freundinnen zum Pferde-Stehlen

Posted by admin | Posted in Gesetze, News | Posted on 11-10-2010

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Den Ausspruch ein Freund zum Pferde stehlen haben drei Mädchen (im Alter von 11, 12 und 14 Jahren) leider zu wörtlich genommen, denn die drei Mädchen sind gegen 3 Uhr morgens in den  Reitstall in Heidenheim (Aufhausen) eingedrungen und haben ein Pferd gestohlen. Zusätzlich zu dem Haflinger im Wert von 3.000 Euro haben die Mädels noch eine Menge Reitzubehör gestohlen und verwüsteten den Stall. Das Pferd wurde anschließend im Heimatdorf der Mädchen (Schnaitheim) an einen Baum gebunden, wo das arme Tier am nächsten Morgen von der Mutter eines der Mädchen entdeckt wurde. Vorher ist bereits dem Stallverantwortlichen aufgefallen, dass ein Tier fehlt.

Als Grund für den Diebstahl gaben die 3 Mädchen an, das sie das Tier samt Zubehör gestohlen haben, weil sich eines der jüngeren Mädchen sehnlichst ein Pferd gewünscht hat.

Quellen:
3.e110.de und hz-online.de

Leider ist nicht übermittelt, ob Anzeige erstattet wurde – da aber zwei Mädels unter 14Jahren sind, dürften diese Straffrei davonkommen, in wie weit das 14jährige Mädchen belangt wird ist auch nicht übermittelt.

Der Stierkampf-Verbot in Katalonien beschlossen

Posted by admin | Posted in Gesetze, Gesundheit, News | Posted on 28-07-2010

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Es ist ein historischer Sieg für Spaniens Tierschützer: Das Parlament von Katalonien hat die Abschaffung des Stierkampfs in der wirtschaftsstärksten Region des Landes beschlossen.

68 Abgeordnete votierten am Mittwoch in Barcelona für das Verbot, 55 stimmten dagegen. Zudem gab es neun Enthaltungen. Katalonien ist damit die erste Region auf dem spanischen Festland, die den umstrittenen Brauch verbietet. Der Bann gilt vom 1. Januar nächsten Jahres an. Bereits 1991 wurden auf den Kanarischen Inseln die Stierkämpfe für illegal erklärt.

In Katalonien (7,4 Millionen Einwohner) gibt es nur wenige Stierkämpfe. Regelmäßige „Corridas“ finden nur noch in der einzigen Arena in der Hauptstadt Barcelona statt. Das Verbot gilt aber als starkes Signal für den Rest des Landes. Die Anhänger des blutigen Spektakels wollen nun das Verfassungsgericht in Madrid anrufen.

Zu verdanken haben wir diese sehr gute Entscheidung einer Debatte im Parlament von Katalonien, welche auf einen Antrag der Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!) zurück geht. Die Tierschutzinitiative hatte Ende vergangenen Jahres 180.000 Unterschriften für ein Volksbegehren zur Abschaffung des Stierkampfes gesammelt.

Quelle: focus

Von dieser Entscheidung profitieren nicht nur die Stiere, sondern auch Pferde, welche als Helfer eingesetzt wurden. Denn oft genug werden Pferde vom Stier angegriffen und durch die spitzen Hörner so schwer verletzt, das die Innereien der Pferde nur durch ein Stofftuch zurückgehalten werden.

In den Pausen oder spätestens am Ende des jeweiligen Stierkampfes werden die Pferde ohne medizinische Versorgung ihrem Schicksal überlassen: Tot durch schwerste innere Verletzungen, verbluten und dergleichen.

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