Recent twitter entries...

  •  

Die Pferdeprofis wurde zum Desaster für VOX

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News, TV-Tipp | Posted on 22-02-2012

0

Eigentlich schien „Die Pferdeprofis“ auf Vox eine gute Idee zu sein, denn bereits „Der Hundetrainer“ mit Martin Rütter ist ein Erfolg.

Aber nach den 2 je 1 Stunde dauernden Sendungen, am Samstag (11. und 18. Februar 2012, 19:10Uhr) ist klar, dass Vox sich damit keinen Gefallen getan hat. Denn bereits vor der Sendung kamen negative Stimmen auf, laut denen ein harmloser Wallach als gefährlicher Hengst dargestellt worden sei.

Nun sind die Pferdehalter entrüstet und der Ruf der Pferdeexperten und eines Zuchtstalls ist angeknackst. Die zuständige Produktionsfirma heißt „Mina TV“, welche auch für „Der Hundeprofi“ verantwortlich ist.

Wahrscheinlich wollte Vox einfach nur die Zielgruppe erweitern und auch die vielen Pferdebegeisterten Menschen vor den Fernseher locken, um im Fernsehen Hilfe von professioneller Seite zu erhalten. Als Pferdeexperten wurden der selbsternannte „Pferdeflüsterer“ Pferdetrainer Bernd Hackl aus Bayern und die im Westernreitsport bekannte Bereiterin Sandra Schneider verpflichtet, bislang galten beide als selbsternannte Experten auf dem Gebiet der sanften Pferdeerziehung.

Doch was als harmloses, familientaugliches Sendeformat angedacht war, geriet spätestens nach der ersten Ausstrahlung in eine unschöne Sendung. Denn in Internetforen wurden Stimmen laut, die Sendung demonstriere einen völlig falschen Umgang mit dem Pferd und es würden unlautere Methoden in der Pferdeausbildung gezeigt werden, manche sehen auch schon eine mögliche Tierquälerei.
Jetzt könnte man meinen, das es einfach verschiedene Ansichten beim Thema Pferd gibt. Aber als vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass eines der beiden Problempferde aus Folge eins, welches sich angeblich konsequent weigerte, die Hufe zu heben, aufgrund eines Rückenproblems eingeschläfert werden musste, darf man sich Fragen. warum die Pferdexpertin dieses Rückenproblem nicht schon während der Sendung erkannt hat?

Es hat den Anschein, dass „Die Pferdeprofis“ keine Befürworter hat – es gibt nur eine lange Liste an Fehlern, die die Macher der Sendung gemacht haben (sollen).
Während es bei Martin Rütters Sendung „Der Hundeprofi“ einen konsequenten Ablauf gibt, in welchem er zunächst das Problem analysiert, den Besitzern Ratschläge gibt und sich noch zweimal nach der Entwicklung des Problems erkundigt, war es bei dem Herrn Bernd Hackl vor allem die alleinige Arbeit mit dem Pferd, ohne Einbezug der Besitzer und dem, was man gesehen hat. Die Pferde wurden vor der „Lösung“ als unberechenbar vorgestellt, welche seine Besitzer verletzt und den Pferdeprofi angreift und schließlich versucht, Bernd Hackl abzubuckeln.
Anschließend sah man, wie das Pferd gebrochen nahezu alles mit sich machen ließ.

Mit diesen Vorwürfen müssen sich nun auch die Besitzer des schwarzen Hengstes konfrontieren lassen, denn kurz auf die Ausstrahlungen folgten erste Beschimpfungen über Facebook. Anfänglich haben die Besitzer noch auf diese noch reagiert. Man behauptete, man hätte nach Drehbüchern handeln müssen, die Pferde würden effektiv zur jeweiligen Handlung gedrängt und man hätte aus einem braven Tier einen „wilden Hengst“ gemacht. Nach dieser Äußerung wurde der Facebook-Account gelöscht und der Zuchtbetrieb hat seine Internetseite geschlossen.

Jetzt frage ich mich, wie sich ein selbsternannter Pferdeprofi wie Bernd Hackl (welcher für einen Monat Arbeit etwa 800€ berechnet) oder Sandra Schneider für so eine Sendung zur Verfügung stellen konnten?
Bisher hieß es, das zumindest er für seine sanften Arbeiten am und mit dem Pferd bekannt sei und er der Meinung sei, man mit dem Pferd eine Partnerschaft eingehen.
Auch wenn das Training länger dauern kann, hätte man das Tier Pferd nicht als Bestie darstellen müssen, bzw. es für einen schnellen kameratauglichen Erfolg brechen müssen.

So bleibt ein sehr fader Beigeschmack zurück, welcher allen Beteiligten geschadet haben dürfte: Dem Zuchtstall, den beiden selbsternannten Pferdeprofis und auch deren Besitzern…

Was bei Pferden im Winter zu beachten ist

Posted by admin | Posted in Gesundheit | Posted on 03-12-2011

0

Der November im 2011 war der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, nun stellt sich die Frage, wie der Dezember wird – denn dies ist eine wichtige Frage für alle Pferdebesitzer.

Allgemein gilt, das Pferden der Winter von Natur aus kaum etwas ausmacht – wenn man als Mensch richtig handelt: Im Gegensatz zu vielen Menschen, mögen Pferde die Kälte, aber die nehmen auch gerne warmes Essen zu sich und trinken auch mal Tee.

Wenn ein Pferd seit Anfang Herbst im Offenstall lebt und ein Winterfell gebildet hat, benötigt es –wenn es nicht zu alt oder krank ist- in der Regel keine Decke, diese Entscheidung sollte jedoch jeder Pferdebesitzer selbst treffen und dabei das Wohl seines Tieres berücksichtigen. Es hilft zu wissen, das sich Pferde am wohlsten bei Temperaturen zwischen minus 10 und plus 10 Grad fühlen.

Wenn man sein Pferd regelmäßig viel bewegt, dann sollte es geschoren werden, da es bei längeren Anstrengungen zu heiß unter dem dichten Winterfell für das Pferd wird. Wenn man sein Tier geschoren hat, dann ist eine Decke allerdings Pflicht.

Falls die Vierbeiner beschlagen sind, benötigen Sie für Draußen spezielle Stollen, damit sie wegen der glatten Hufeisen nicht ausrutschen. Pferde die unbeschlagen sind, benötigen in den meisten Fällen keine Stollen.

Entscheidet man sich für eine Boxenhaltung, sollte man im Winter nicht alle Fenster im Stall schließen, da sich so zu viel Ammoniak aus dem Pferdeurin in der Raumluft ansammeln kann, dieser belastet die empfindlichen Bronchien der Tiere.

Wie Menschen können sich auch Pferde in der Winterzeit relativ leicht eine Erkältung einfangen, die von Bakterien oder Viren verursacht wird. Auch ihnen läuft die Nase, sie husten, fühlen sich schlapp, manche bekommen Fieber. Erleidet das Tier eine Virusinfektion, muss diese selten behandelt werden, da das Immunsystem der Pferde diese leicht selbst in den Griff bekommt. Sollte es eine bakterielle Infektion erleiden, sieht die Sache deutlich ernster aus; Ein möglicher Hinweis auf eine solche Erkrankung ist ein gelblicher Nasenausfluss.
Bei einer Infektion benötigt das Pferd Ruhe, wenn es kein Fieber hat und nicht allzu schlapp ist, darf es geritten werden.

Auch im Winter ist die Fütterung von Pferden unkompliziert, das Wichtigste ist ausreichend Heu, ansonsten muss bei gut genährten Pferden nichts verändert werden. Manche Pferde speisen im Winter auch mal gerne warm, zum Beispiel mit warmem Wasser verrührte Weizenkleie.

Aber auch Leckerlies und andere Leckereien sind den Pferden willkommen, für viele Produkte gibt es Gutscheine , mit denen man die Produkte in der Regel günstiger erhält.

Springpferd Hickstead durch Aortaabriss gestorben

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News | Posted on 11-11-2011

0

(11.11.2011)

Die traurige Nachricht über den Tod des Springpferd Hickstead ging bereits durch die Nachrichten, früh wurde über einen Aortaabriss als mögliche Todesursache in Betracht gezogen.

Hier sieht man Eric Lamaze auf Hickstead. Bildquelle:Nancy Jaffer

Das Pferd Hickstead gehörte dem kanadischen Olympiasieger Eric Lamaze, der 15 Jahre alte Hengst war am Sonntag beim Weltcupspringen in Verona mitten im Parcours zusammengebrochen und verendet, obwohl sofort Tierärzte zur Stelle waren. Der Aortaabriss führt zum Herzstillstand und führt innerhalb weniger Minuten zum Tod des Tieres, die Aorta ist eine Hauptschlagader, welche das Blut vom Herzen in den Blutkreislauf leitet.

In der Regel wurde die Aortawand bereits vor dem Abriss geschädigt, eine solche Schädigung kann durch Strongylidenlarven (Strongylus vulgaris), Medikamente, etc. auftreten – auch kann so etwas angeboren sein.

Das ist das vorläufige Obduktionsergebnis wurde von der internationalen Reiterliche Vereinigung FEI bekannt gegeben, die FEI kündigte noch weitere Untersuchungen an, um die Ursache für den Aortaabriss herauszufinden. Diese Tests würden einige Wochen dauern und könnten aber auch ergebnislos verlaufen. Laut FEI-Reglement muss jeder Tod eines Pferdes bei einem FEI-Turnier untersucht und eine Obduktion durchgeführt werden.

Der FEI-Chefveterinär Graeme Cooke sagte:

“Der plötzliche Verlust von jedem Pferd, aber besonders von einem mit diesem Charakter und der Geschichte von Hickstead ist für jeden ein Schock” sagte . Die Gedanken seien bei Lamaze und Hicksteads Mitbesitzer John Fleischhacker.”

Lamaze war im Jahr 2008 in Hongkong mit Hickstead Olympiasieger geworden, der Hengst galt als bestes Pferd der vergangenen Jahre.

Vorsicht bei Druse: Hochinfektiöse Pferdekrankheit

Posted by admin | Posted in Allgemein, Gesundheit, News | Posted on 03-10-2011

0

(03.10.2011)

Bei der Druse handelt es sich um eine hochinfektiöse, bakterielle Erkrankung der oberen Atemwege beim Pferd.

Sie wird durch Streptokokken verursacht, häufig geschieht dies in Folge einer Sekundärerkrankung wie Herpes oder Influenza, davon können Pferde jeden Alters betroffen sein. Die Ansteckung erfolgt als Tröpfcheninfektion von Pferd zu Pferd, aber auch der Mensch kann Überträger dieser Krankheit sein.
Nach einer durchschnittlichen Inkubationszeit von drei bis 14 Tagen sind häufig hohe Fieberschübe von bis zu 41 Grad Celsius zu beobachten. In der Folge schwellen die Lymphknoten am Kopf, in der Ohrspeicheldrüse und im Rachen stark an. Im schlimmsten Fall kann die Verengung des Rachenraumes lebensbedrohlich sein. Die Pferde haben starke Schluckbeschwerden und ein hohes Schmerzempfinden bei Berührung der betroffenen Stellen. Sie verweigern in diesem Stadium oft die Futteraufnahme, sind apathisch und weisen nicht selten eine gestreckte Halshaltung auf, um sich eine Linderung der Rachenschmerzen und Atemprobleme zu verschaffen.
Wenige Tage nach dem Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen bilden sich eitrige Abszesse an den Kehlgangslymphknoten, die häufig platzen oder vom Tierarzt geöffnet werden müssen. Durch das Austreten von cremig-gelbem Eiter bessern sich die klinischen Symptome, das Fieber sinkt, der Patient zeigt wieder deutlich mehr Lebensenergie und Appetit.
Komplikationen können auftreten, wenn sich die Abszesse in den Rachen oder die Luftsäcke entleeren, äußerlich in Einzelfällen an blutig-eitrigem Nasenausfluss zu erkennen. Es besteht dann die Gefahr, dass die Bakterien metastasieren, innere Organe befallen und schädigen (metastasierende Druse). Im weiteren Verlauf sind das Auftreten von Gewichtsverlust, Bauchwandödem, Atemnot und Anämie möglich.
Beim Auftreten der ersten Symptome sollte unverzüglich der Tierarzt gerufen werden. Boxenruhe und Isolation vom restlichen Tierbestand sind weitere, wichtige Maßnahmen. Die Fütterung mit weichem Futter ist zu empfehlen. Die Reifung der Abszesse kann durch Zug- oder Kampfersalbe, Rotlichtbehandlung und feucht-warme Kartoffelwickel beschleunigt werden. Ohne Komplikationen gilt die Druse nach durchschnittlich vier Wochen als ausgeheilt, der Patient sollte jedoch noch mindestens zwei Wochen nach seiner Genesung geschont werden.

Quelle: “aid”

Berufe rund ums Pferd: Professioneller Pferde-Wieger

Posted by admin | Posted in Berufe rund ums Pferd, Gesundheit | Posted on 28-08-2011

0

(28.08.2011)

Rund um das Pferd gibt es viele Berufe, heute geht es um den Beruf des professionellen Pferde-Wieger.

Als professioneller Pferde-Wieger fährt man mit einer mobilen Pferdewaage zu den verschiedenen Reiterhöfen und wiegt dort gegen eine Gebühr von 6 bis 15 Euro pro Pferd die Tiere.

Bildquelle: http://www.pferde-wiegen.de/Pferdewaage.html

Da es immer mehr Menschen gibt, welche Pferde besitzen ist der Markt groß: So gibt es etwa eine Million Ponys und Pferde in Deutschland – und zur Zeit gibt es nur 10 bis 15 mobile Pferdewaagen.

Die meisten Pferdebesitzer schätzen das Gewicht ihres Pferdes eher, allerdings sollte man das Gewicht eines Pferdes spätestens dann wissen, wenn es um die Gabe von Medikamenten und Wurmkuren geht. Denn wenn die Wurmkur zu gering dosiert ist, hilft diese nicht richtig. Wenn Pferdebesitzer das Gewicht ihres Pferdes raten sollen, liegen diese bis zu 100 Kilogramm daneben.

Wer als professioneller Pferde-Wieger arbeiten will, sollte sich im klaren sein, das man an den Wochenenden arbeiten muss, da dort die meisten Pferdemenschen Zeit haben. In der Woche muss man die Pferdehöfe kontaktieren, um Aufträge zu sammeln – am Samstag und Sonntag fährt man dann zu den Pferdeställen.

Anfang der Woche schreibt er Stallbesitzer an und bittet darum, eine Interessentenliste auszuhängen. Ein paar Tage später ruft er an und plant seine Tour. Denn die eigentliche Arbeit findet fast ausschließlich am Wochenende statt, wenn die Pferdebesitzer mehr Zeit haben. Samstags und sonntags ist Finke mit Auto und Anhänger unterwegs und steuert bis zu acht Höfe an einem Tag an.

Neben einem Auto, Anhänger benötigt man natürlich auch eine mobile Pferdewaage – diese kann man entweder für Preise rund um 2.400 Euro kaufen – oder man baut sich zum Beispiel mit einem Bausatz (hier liegen die Preise zwischen 582 – 980 Euro) selbst so ein Gerät. Da die Waage die Haupteinnahmequelle ist, sollte man diese Eichen lassen. Schließlich würde es sich sehr schnell rumsprechen, wenn die Pferdebesitzer für falsche Ergebnisse zahlen würden.

Hier geht es zu einem Spiegelartikel, welcher sich mit einem Pferde-Wieger beschäftigt: Pferde auf der Waage

So schützt man Pferde vor Zecken

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News | Posted on 07-08-2011

0

(07.08.2011)

Um seine Pferde vor Zecken zu schützen, kann man ein einfaches und günstiges Hausmittel verwenden: Dafür mischt man eine  Tinktur aus Essig und Wasser. Das Mischungsverhältnis von Essig und Wasser beträgt 1:10 (zum Beispiel: 100 ml Essig auf 1 Liter Wasser), die Mischung sollte täglich mit einem Schwamm auf das Pferd aufgetragen werden, dies rät der Verbraucherinformationsdienst aid.

Zecke unter dem Rasterelektronenmikroskop.

Der Essiganteil sollte aber nicht erhöht werden, da zu viel Essig der Pferdehaut schaden kann. Ein positiver Nebeneffekt der Einreibekur ist, dass dass Essigwasser auch bei Insektenstichen hilft und  den Juckreiz stillt.

Sollte das Tier dennoch eine Zecke haben, sollte man diese am besten mit einer Pinzette, Zeckenzange oder einer sogenannten Zeckenkarte entfernen. Diese sollte dicht über der Haut angesetzt werden, um die Zecke vorsichtig herauszuziehen, herausgedreht werden muss die Zecke nicht.

Schwanger aufs Pferd?

Posted by admin | Posted in Gesundheit | Posted on 22-05-2011

0

Frauen, die gern reiten, dürfen das auch während der Schwangerschaft tun, solange der Frauenarzt keine Einwände hat. Bisher hieß es: Reiten kräftige die Beckenbodenmuskulatur so sehr, dass sie bei der Geburt nicht locker genug sei. “Neue Studie zeigen aber, dass Reiterinnen nicht mehr Schwierigkeiten bei der Entbindung haben als andere Frauen”, erklärt die Physiotherapeutin Ursula Leonhard aus Stuttgart im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Im Gegenteil: Reiterinnen verfügen oft über ein gutes Gefühl für den Beckenboden, so Leonhard.

Das Apothekenmagazin “BABY und Familie” 4/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

(Quelle: http://www.ptext.de)

Bier rettete Pferd mit Kolik das Leben

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News | Posted on 03-04-2011

1

Laut der Australischen Medien soll Bier einem Pferd, welches wegen einer Kolik zu sterben drohte das Leben gerettet haben.

“Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob ich daran glaubte oder nicht, aber ich dachte mir, es wäre den Versuch wert und kurz nachdem der Hengst das Bier getrunken hatte, stieß er auf und wurde munter. Also gab ich ihm eine weitere Flasche”, sagte der Besitzer des Pferdes.

In den meisten Fällen ist eine Kolik für Pferde tödlich, wenn diese nicht so schnell wie möglich behandelt wird. Der australische Pferdebesitzer sagte zu der Bierkur:

“Ich bin mir nicht sicher, warum genau es geholfen hat… aber es hat verdammt gut funktioniert.”
(Quelle: DerNewsticker)

Da kann man nur froh sein, das Deutschland ein dicht besiedeltes Land ist, in welchem eigentlich immer ein Tierarzt in der Nähe ist, welches ein Pferd bei einem Kolikanfall behandeln kann. Denn es gibt verschiedene Arten einer Kolik:

  • Verstopfungskolik
  • Darmverschluss, Darmverschlingung, Darmdrehung
  • Gaskolik (Aufgeblähter Magen-Darm-Trakt, speziell Dickdarm)
  • Krampfkolik
  • Magenüberladung, Magenerweiterung ( Magen bläht auf )

Bevor man also seinem Pferd bei einer Kolik Bier gibt, sollte man schnell einen Tierarzt anrufen.

Zur Kolik:

Die Ursachen einer Kolik sind bedingt durch die Art der Kolik. Die häufigsten Ursachen sind: Schlechte Fütterung, Falsches Futter, Arbeit gleich nach Fütterung, Zuviel Futter, Parasiten, Fehlende Bewegung, hohe psychische Belastung des Pferdes, abrupte Wetterwechsel. Wenn man vermutet, dass das Pferd an einer Kolik erkrankt ist, sollte man auf keinen Fall zögern und sofort den Tierarzt anrufen, da bei einer Kolik Lebensgefahr für das Pferd besteht.

Als Sofortmassnahmen und erste Hilfen bis der Tierarzt vor Ort ist, sollte man folgende Tipps beherzigen:

  • Führen Sie das Pferd im Schritt umher, dies kann Krämpfe lösen und Schmerzen verringern.
  • Wenn das Pferd sich wälzen möchte, so lassen sie es sich ruhig wälzen. Ältere Erkenntnisse behaupten zwar, es wäre nicht gut wenn das Pferd sich bei einer Kolik wälzen würde und Darmverschlingungen hervorrufen würde, das stimmt aber nicht unbedingt. Neuere Studien besagen, dass das Wälzen des Pferdes auch Darmverschlingungen auf konservative Weise (ohne chirurgischen Eingriff) lösen kann. Es gibt in anderen Ländern sogar Behandlungsmethoden, wo das Pferd nach einem bestimmten Bewegungsmuster hin und her bewegt wird um Verwindungen im Darmbereich zu lösen. Achten sie aber unbedingt darauf, dass das Pferd sich an einem Ort wälzt, wo es sich nicht verletzen kann, denn Pferde mit Kolik handeln durch die starken Schmerzen nicht Umgebungsbewusst.
  • Lassen Sie das Pferd auf keinen Fall fressen oder saufen bis der Tierarzt kommt, der Magen muss evtl. ausgepumpt werden.
  • Hat das Pferd stark geschwitzt, so legen sie am besten eine Abschwitzdecke über ihr Pferd, damit es nicht auskühlt.
  • Achten sie darauf ob ihr Pferd äpfelt, es ist ein wichtiger Hinweis für den Tierarzt.
  • Regelmäßig den Kreislauf des Pferdes überprüfen (Das Zahnfleisch sollte rosig sein. Eine gelbliche oder weisse Verfärbung ist nicht wünschenswert und deuted auf eine verschlechterte Situation hin).
  • Puls und Temperatur messen, ein Vorteil wenn sie dies dem Tierarzt bei Ankunft schon mitteilen können.
  • Für den absoluten Notfall, dem Abtransport des Pferdes in eine Klinik für eine Operation, sollten Sie einen Pferdeanhänger bzw. auch ein Fahrzeug welches den Anhänger zieht, organisieren. Bei einer Kolik kann jede Sekunde zählen!
  • Zur allgemeinen Vorsorge: Wenn ihr Pferd in einem Stall steht und sie nicht jederzeit anwesend oder erreichbar sein können, hinterlassen sie immer die Information welcher Tierarzt für ihr Pferd gerufen werden soll.
    (Quelle: Hofdiele.de)

 

Bronchitis bei Pferden stark verbreitet

Posted by admin | Posted in Gesundheit, Werbung | Posted on 06-03-2011

0

Unter den häufig auftretenden Krankheiten bei Pferden gehört die Bronchitis zu den am meisten verbreiteten Leiden. Nur zwanzig Prozent der Pferde in europäischen Reitställen sind Untersuchungen zufolge frei von der Krankheit, unter der die übrigen achtzig Prozent leiden. Eine neue Studie aus München soll helfen.
(Um den vollständigen Artikel zu lesen, bitte auf die Überschrift klicken)

20 Prozent der Pferde in England sind zu dick

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News | Posted on 18-01-2011

0

(18.01.2011

Pferde können wie auch die Menschen an Übergewicht leiden, in Großbritannien sind laut einer Studie die Probleme mit Übergewicht bei Pferden ähnlich verteilt wie bei den Menschen.
So leidet ein Fünftel der privat gehaltenen Pferde auf der Insel an übergewichtig, dies ergab eine veröffentlichte Pilotstudie der veterinärmedizinischen Abteilung der Universität Nottingham.
Für die Studie wurden rund 160 Fragebögen von Pferdebesitzern ausgefüllt. Die Forscher gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer an zu dicken Pferden aus, da die Pferdebesitzer ihre Tiere in der Regel leichter einschätzen, als sie in Wirklichkeit sind.
Die Ursache für die verfetteten Pferde ist die gleiche Ursache wie bei den Menschen: Zu wenig Bewegung bei zu viel Futter, die übergewichtige Pferde leiden oft an Stoffwechselerkrankungen, Arthritis und Entzündungen der Huflederhaut.
Übergewicht gilt als ein wachsendes und artenübergreifendes Problem, das Menschen als auch ihre tierischen Begleiter betrifft stellt Helen Stephenson von der Universität Nottingham fest. Von den untersuchten Pferden bewegt sich fast die Hälfte nur bis zu fünf Stunden oder weniger pro Woche, ungefähr 42 Prozent der Tiere sind sechs bis zehn Stunden wöchentlich aktiv.

Die Studie zeigt, dass man auch bei seinem Pferd auf ausreichend Bewegung und nicht zu viel Futter achten sollte. Die Gelenke der Pferde werden unnötig stark belastet, noch schlimmer wird das Problem, wenn dazu die Reiterin stark übergewichtig ist und beim Reiten das Pferd durch die richtige Technik entlastet.

6 Besucher online
0 Gäste, 6 Bots, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 12 um/am 05:25 pm UTC
Diesen Monat: 25 um/am 02-05-2012 02:13 am UTC
Dieses Jahr: 33 um/am 01-17-2012 02:25 pm UTC
Jederzeit: 40 um/am 01-19-2011 11:07 am UTC