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Die Pferdeprofis wurde zum Desaster für VOX

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News, TV-Tipp | Posted on 22-02-2012

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Eigentlich schien „Die Pferdeprofis“ auf Vox eine gute Idee zu sein, denn bereits „Der Hundetrainer“ mit Martin Rütter ist ein Erfolg.

Aber nach den 2 je 1 Stunde dauernden Sendungen, am Samstag (11. und 18. Februar 2012, 19:10Uhr) ist klar, dass Vox sich damit keinen Gefallen getan hat. Denn bereits vor der Sendung kamen negative Stimmen auf, laut denen ein harmloser Wallach als gefährlicher Hengst dargestellt worden sei.

Nun sind die Pferdehalter entrüstet und der Ruf der Pferdeexperten und eines Zuchtstalls ist angeknackst. Die zuständige Produktionsfirma heißt „Mina TV“, welche auch für „Der Hundeprofi“ verantwortlich ist.

Wahrscheinlich wollte Vox einfach nur die Zielgruppe erweitern und auch die vielen Pferdebegeisterten Menschen vor den Fernseher locken, um im Fernsehen Hilfe von professioneller Seite zu erhalten. Als Pferdeexperten wurden der selbsternannte „Pferdeflüsterer“ Pferdetrainer Bernd Hackl aus Bayern und die im Westernreitsport bekannte Bereiterin Sandra Schneider verpflichtet, bislang galten beide als selbsternannte Experten auf dem Gebiet der sanften Pferdeerziehung.

Doch was als harmloses, familientaugliches Sendeformat angedacht war, geriet spätestens nach der ersten Ausstrahlung in eine unschöne Sendung. Denn in Internetforen wurden Stimmen laut, die Sendung demonstriere einen völlig falschen Umgang mit dem Pferd und es würden unlautere Methoden in der Pferdeausbildung gezeigt werden, manche sehen auch schon eine mögliche Tierquälerei.
Jetzt könnte man meinen, das es einfach verschiedene Ansichten beim Thema Pferd gibt. Aber als vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass eines der beiden Problempferde aus Folge eins, welches sich angeblich konsequent weigerte, die Hufe zu heben, aufgrund eines Rückenproblems eingeschläfert werden musste, darf man sich Fragen. warum die Pferdexpertin dieses Rückenproblem nicht schon während der Sendung erkannt hat?

Es hat den Anschein, dass „Die Pferdeprofis“ keine Befürworter hat – es gibt nur eine lange Liste an Fehlern, die die Macher der Sendung gemacht haben (sollen).
Während es bei Martin Rütters Sendung „Der Hundeprofi“ einen konsequenten Ablauf gibt, in welchem er zunächst das Problem analysiert, den Besitzern Ratschläge gibt und sich noch zweimal nach der Entwicklung des Problems erkundigt, war es bei dem Herrn Bernd Hackl vor allem die alleinige Arbeit mit dem Pferd, ohne Einbezug der Besitzer und dem, was man gesehen hat. Die Pferde wurden vor der „Lösung“ als unberechenbar vorgestellt, welche seine Besitzer verletzt und den Pferdeprofi angreift und schließlich versucht, Bernd Hackl abzubuckeln.
Anschließend sah man, wie das Pferd gebrochen nahezu alles mit sich machen ließ.

Mit diesen Vorwürfen müssen sich nun auch die Besitzer des schwarzen Hengstes konfrontieren lassen, denn kurz auf die Ausstrahlungen folgten erste Beschimpfungen über Facebook. Anfänglich haben die Besitzer noch auf diese noch reagiert. Man behauptete, man hätte nach Drehbüchern handeln müssen, die Pferde würden effektiv zur jeweiligen Handlung gedrängt und man hätte aus einem braven Tier einen „wilden Hengst“ gemacht. Nach dieser Äußerung wurde der Facebook-Account gelöscht und der Zuchtbetrieb hat seine Internetseite geschlossen.

Jetzt frage ich mich, wie sich ein selbsternannter Pferdeprofi wie Bernd Hackl (welcher für einen Monat Arbeit etwa 800€ berechnet) oder Sandra Schneider für so eine Sendung zur Verfügung stellen konnten?
Bisher hieß es, das zumindest er für seine sanften Arbeiten am und mit dem Pferd bekannt sei und er der Meinung sei, man mit dem Pferd eine Partnerschaft eingehen.
Auch wenn das Training länger dauern kann, hätte man das Tier Pferd nicht als Bestie darstellen müssen, bzw. es für einen schnellen kameratauglichen Erfolg brechen müssen.

So bleibt ein sehr fader Beigeschmack zurück, welcher allen Beteiligten geschadet haben dürfte: Dem Zuchtstall, den beiden selbsternannten Pferdeprofis und auch deren Besitzern…

Wird die Pferdesteuer eingeführt?

Posted by admin | Posted in Finanzielles, News, Steuern | Posted on 01-01-2012

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(01.01.2012)

Immer wieder kommt das Thema “Pferdesteuer” in die Medien, nun wurde in mehreren hessischen Kommunen wie Biebertal (Kreis Gießen), Greifenstein (Lahn-Dill-Kreis) und Niddatal (Wetteraukreis) über die Einführung einer Pferdesteuer diskutiert.

Alle kosten für die geliebten Pferde steigen derzeit immer weiter an: Heu, Stroh, Futtermittel und vielleicht bald die Pferdesteuer. Die Heu- und Strohkosten steigen immer weiter, da viele landwirtschaftliche Flächen für Mais und etc. verwendet werden.

Derzeit sind sind Jahresbeträge von bis zu 750 Euro die Rede, jedoch wehren sich die Reiter und Pferdebesitzer, so sagt der Chef des hessischen Pferdesportverbandes in Dillenburg, Robert Kuypers, der dpa:

Sie werden immer als wohlhabende Menschen dargestellt. Aber das stimmt nicht, sondern sie verzichten für ihr Hobby auf vieles.

Reiten wäre somit die einzige Sportart, die besteuert werden würde.
Die Gemeinden möchten die sogenannte Pferdesteuer in den meisten Fällen erheben, weil der Zustand der öffentlichen Waldwege durch die Reiterei stark leide. Als Reiter hat man eher den Eindruck, das sich die Kommunen über die Pferdebesitzer zusätzliches Geld in die Kassen holen wollen.

Das Thema gilt derzeit als heikel, denn gewerblich gehaltene Pferde (also Tiere im Besitz eines Reitstalls) dürfen nicht besteuert werden, somit könnte es die Steuern nur für Privatpersonen mit mindestens einem Pferd geben.

Jetzt wo Heu, Stroh und Futter immer teurer werden und ein Ende nicht in Sicht ist, würde die Umsetzung der Pferdesteuer für viele kleine Reitställe und Privatpersonen endgültig bedeuten, das die geliebten Zossen abgeschafft werden müssen.

Schon in der Steinzeit gab es gescheckte Pferdegescheckt

Posted by admin | Posted in Allgemein, News | Posted on 30-11-2011

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(30.11.2011)

Bei vielen Höhlenzeichnungen aus der Steinzeit, auf denen pferdeartige Tiere zu sehen sind, zeigen diese mit schwarzen Tüpfeln.

20111130-073511.jpg
(Steinzeitliche Malerei in der Höhle von Pech-Merle: Ob die frühen Vorgänger der Pferde wirklich solche Tüpfel hatten, war lange ein Rätsel. Bildquelle: DPA/ Center for Prehistory of Pech Merle/ P. Cabrol)

Die Frage ist, ob es wirklich solche Pferde gab oder es sich um Fantasien unserer Vorfahren handelte?

Nun wurde endlich diese Frage geklärt, denn Forscher haben die fossilen Überreste von Steinzeitpferden untersucht und in deren Genen verräterische Mutation gefunden.

Demzufolge handelt es sich bei den gescheckten Pferden, die in einigen steinzeitlichen Höhlen gemalt wurden, um keine Fantasiegebilde. Im Rahmen der Studie wurden genetische Untersuchungen am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung durchgeführt, diese haben ergeben, dass in Europa bereits vor mehreren zehntausend Jahren Pferde mit Leopardenmuster lebten.

Im Rahmen der Studie wurden bei den fossilen Überresten von insgesamt 31 Pferden genetischen Analyse vorgenommen, dabei fand das Forscherteam um Arne Ludwig bei sechs Tieren eine genetische Mutation. Diese Mutation ist bei modernen Hauspferden für das leopardenähnliche Punktmuster verantwortlich, so zum Beispiel bei den Rassen:

Knabstrupper,
Appaloosa und
Noriker.

Für die Untersuchung wurden Wildpferd-Knochen von insgesamt 15 verschiedenen Orten verwendet.

In dem Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” haben die Wissenschaftler berichtet, das die genetische Variation nur bei Funden aus West- und Osteuropa, nicht aber bei Fossilien aus Sibirien und von der Iberischen Halbinsel nachweisen.

Dieses Ergebnis steht deckt sich mit zahlreichen prähistorischen Höhlenmalereien in Frankreich, dort sind vor etwa 25.000 Jahren die Bilder von getüpfelten Pferden in der Tropfsteinhöhle von Pech-Merle im Südwesten Frankreichs entstanden. Die DNA-Ergebnisse seien nun der erste Nachweis dafür, dass neben schwarzen und braunen Pferden auch diese gepunkteten Pferde wirklich existierten.

Daraus lässt sich schließen, das die Zeichnungen die reale Umgebung der Menschen zu der damaligen Zeit wieder geben.

Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass es sich eher um Figuren handelt, welche der Fantasie der damaligen Menschen entstammt. Ursprünglich gab es die These, dass derartige Farbvariationen erst im Laufe der Domestizierung des Pferdes entstanden seien – dies widerlegen nun die Ergebnisse der Berliner Forscher.

Wahrscheinlich hatten die Pferde bereits früher solche Muster, da sie so in schneereichen Gebieten besser getarnt waren und nicht so schnell durch Fressfeinde ausfindig gemacht werden konnten. Der Effekt lässt sich beispielsweise bei Geparden, Zebras oder anderen Tieren beobachten.

Quelle: Spiegel.de

Springpferd Hickstead durch Aortaabriss gestorben

Posted by admin | Posted in Gesundheit, News | Posted on 11-11-2011

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(11.11.2011)

Die traurige Nachricht über den Tod des Springpferd Hickstead ging bereits durch die Nachrichten, früh wurde über einen Aortaabriss als mögliche Todesursache in Betracht gezogen.

Hier sieht man Eric Lamaze auf Hickstead. Bildquelle:Nancy Jaffer

Das Pferd Hickstead gehörte dem kanadischen Olympiasieger Eric Lamaze, der 15 Jahre alte Hengst war am Sonntag beim Weltcupspringen in Verona mitten im Parcours zusammengebrochen und verendet, obwohl sofort Tierärzte zur Stelle waren. Der Aortaabriss führt zum Herzstillstand und führt innerhalb weniger Minuten zum Tod des Tieres, die Aorta ist eine Hauptschlagader, welche das Blut vom Herzen in den Blutkreislauf leitet.

In der Regel wurde die Aortawand bereits vor dem Abriss geschädigt, eine solche Schädigung kann durch Strongylidenlarven (Strongylus vulgaris), Medikamente, etc. auftreten – auch kann so etwas angeboren sein.

Das ist das vorläufige Obduktionsergebnis wurde von der internationalen Reiterliche Vereinigung FEI bekannt gegeben, die FEI kündigte noch weitere Untersuchungen an, um die Ursache für den Aortaabriss herauszufinden. Diese Tests würden einige Wochen dauern und könnten aber auch ergebnislos verlaufen. Laut FEI-Reglement muss jeder Tod eines Pferdes bei einem FEI-Turnier untersucht und eine Obduktion durchgeführt werden.

Der FEI-Chefveterinär Graeme Cooke sagte:

“Der plötzliche Verlust von jedem Pferd, aber besonders von einem mit diesem Charakter und der Geschichte von Hickstead ist für jeden ein Schock” sagte . Die Gedanken seien bei Lamaze und Hicksteads Mitbesitzer John Fleischhacker.”

Lamaze war im Jahr 2008 in Hongkong mit Hickstead Olympiasieger geworden, der Hengst galt als bestes Pferd der vergangenen Jahre.

Gefahren beim Ausreiten in der Dämmerung – Teil 1

Posted by admin | Posted in Allgemein, News | Posted on 06-11-2011

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Spätestens seit der Zeitumstellung wird es wieder früher dunkler, viele Menschen haben aber nicht immer Zeit tagsüber im hellen auszureiten. Während der Reiter weiß, das es kaum wirkliche Gefahren durch Raubtiere gibt, ist dies beim Pferd anders – denn noch immer ist ein Pferd ein Fluchttier.

So muss man sich als Reiter auch in der dunklen Zeit dementsprechend beim Ausritt verhalten, wenn man weiß, das man es nicht mehr im hellen zurück zum Stall schafft.

In Teil 1 geht es um Hunde, bei Tageslicht betrachten die wenigsten Pferde einen Hund als eine Gefahr, solange dieser keine Anstalten macht, das Pferd anzugreifen. Allerdings erscheinen vielen Pferden die Leuchthalsbänder, welche manche Hundebesitzern ihren Vierbeinern gekauft haben nicht wirklich geheuer und es kann sich dementsprechend auf eine Flucht vorbereiten, bzw. zumindest erschrecken.

Denn obwohl Pferde mit ihren Augen in der Dämmerung gut gucken können, wird das Pferdeauge anscheinend durch das helle Licht geblendet, was manche Pferde irritiert. Auch Radfahrer mit hellen Lampen können dazu führen, das sich ein Pferd erschreckt.

Dies zeigt, das es nicht schaden kann, wenn man seinem Pferd früh genug zeigt, das ein helles sich bewegendes Licht keine Gefahr für das Tier darstellt.

Pferdehaftpflicht: Sicherheit für Pferd und Reiter

Posted by admin | Posted in Allgemein, News | Posted on 04-11-2011

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Die Haltung eines Pferdes ist mit einer großen Verantwortung verbunden – für das Tier und dessen Umwelt. Dazu gehört nicht nur die richtige Pflege und Unterbringung – auch der Versicherungsschutz spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Anders als Kleintiere, die in der Regel im Rahmen einer privaten Haftpflichtversicherung mitversichert sind, kommen die Versicherer für Schäden von Hunden oder größeren Haustieren – also auch Pferden – nicht auf.

Die Anschaffung eins Pferdes ist also fast schon zwangsläufig mit der Frage verbunden, wie eventuell entstehenden Haftungsrisiken begegnet werden kann. Denn das Bürgerliche Gesetzbuch spricht in § 833 (Tierhalterhaftung) eine eindeutige Sprache: Jeder Halter kann in unbegrenzter Höhe für einen Schaden haftbar gemacht werden. Der Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung räumt dieses Risiko weitgehend aus, da in einer solchen Versicherung sowohl Sach- als auch Personenschäden bis zur versicherten Deckung reguliert werden.

Doppelter Schutz durch Pferdehaftpflicht

Die Regulierung der Schadensereignisse ist aber nicht die einzige Schutzfunktion der Pferdehaftpflichtversicherung. Entsteht bei der Prüfung eines erhobenen Schadenersatzanspruches der Eindruck, es handelt sich um eine unberechtigte Forderung, lehnt der Versicherer die Regulierung ab. Damit genießt der Versicherte passiven Rechtsschutz – die Pferdehaftpflicht hat hier eine Doppelfunktion.

Leistungsfälle in der Pferdehaftpflichtversicherung

Grundsätzlich hat die Haftpflichtversicherung den originären Sach- bzw. Personenschaden decken. Darüber hinaus sollte eine gute Police auch Vermögensschäden (infolge des Sach- bzw. Personenschadens sowie den echten Vermögensschaden) decken, nicht gewerbliche Aufsichtpersonen in den Versicherungsschutz einschließen und auch bei kürzeren Aufenthalten im Ausland greifen. Ganz wichtig für Halter ohne eigenen Stall – die Absicherung sogenannter Mietsachschäden. Ebenfalls zum Geltungsbereich einer Pferdehaftpflicht sollte der Flurschaden gehören.

Übrigens: Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht nur auf Personen und Sachen, sondern auch auf Tiere (Pferde anderer Halter usw.).

Tipps für die Halterhaftpflicht

Mittlerweile setzt eine größere Zahl an Versicherungsunternehmen auf die Pferdehaftpflicht als Produkt. Für Halter wird die Auswahl einer passenden Police damit schwerer. Grundsätzlich ist auf eine angemessene Höhe der Deckungssumme zu achten, da höhere Schadenersatzkosten wiederum dem Halter zufallen. Parallel spielt auch der Umfang des Geltungsbereichs eine erhebliche Rolle für den Entscheidungsprozess. In der Vergangenheit bewährt haben sich Versicherungsvergleiche, die nicht nur den Beitrag, sondern einzelne Leistungen gegenüberstellen. Tipp: Wem eine Pferdehaftpflicht mit hochwertigen Leistungen im 1. Moment zu teuer erscheint, kann eine Selbstbeteiligung ins Auge fassen. Hier sind die Versicherer regelmäßig bereit, die zu zahlende Prämie zu reduzieren.

Na endlich – Doch keine blutenden Pferde im Dressurviereck

Posted by admin | Posted in Allgemein, Dressur, News | Posted on 30-10-2011

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(30.10.2011)

Entgegen der ersten Meldungen, will die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) Dressurpferde nun doch nicht zum Wettkampf zulassen, wenn sie aus dem Maul bluten.

Anders als ursprünglich geplant, will die FN einer entsprechenden Änderung des Reglements nicht zustimmen, teilte Generalsekretär Soenke Lauterbach am Freitag mit. Der Verband hat nach eigenen Bekunden die Reaktion der Sportler, Richter, Tierärzte und Mitglieder auf die sogenannte Blood Rule falsch eingeschätzt.
Bisher gilt in der Dressur der Grundsatz: Blutet ein Pferd im Wettbewerb am Maul, an den Beinen oder anderen Körperstellen, wird es vom Chefrichter abgeläutet und somit muss der Reiter inklusive dem blutenden Pferd das Dressurrechteck verlassen.
Bei der Generalversammlung des Weltverbandes FEI Mitte November 2011 in Rio de Janeiro soll über eine Lockerung abgestimmt werden, wonach bei Olympischen Spielen und internationalen Championaten ein Pferd erneut aufs Prüfungsviereck darf, wenn die Veterinärkommission eine nur oberflächliche Wunde diagnostiziert hat.

Die FN will nach der Reaktion der Sportler, Richter, Tierärzte usw. die bisherige, strengere Regelung beibehalten.

Diese Meldung zeigt, das es immer noch Hoffnung für die Tiere gibt, denn viel zu oft werden Pferde leider immer mehr als Sportgeräte missbraucht, auf welche keine Rücksicht genommen werden muss – dies fängt bereits bei Kindern an, welche kaum reiten können, aber mit Sporen und Peitsche auf das wehrlose Geschöpf Pferd gesetzt werden bis hin zu der Rollkur…

Wasser im Offenstall auch im Winter eisfrei halten – Ein Versuch – Teil 2

Posted by admin | Posted in News, Weide | Posted on 22-10-2011

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(22.10.2011)

Die Kerntemperatur im Pferdeäpfelhaufen liegt nun bei 31C°, eine Zinnwanne habe ich auch schon besorgt.

Nun muss ich nur noch einen Komposter mit einem Loch oben für die Zinkwanne bauen, die Wände werden bis auf die Belüftungslöcher durchgängig zu sein, damit die Wärme nur nach oben zur Zinkwanne entweichen kann.

Da die Wärme immer nach oben steigt, sollte so die Zinkwanne genug von unten gewärmt werden, damit kein Eis auf dem Wasser entsteht.. und so nicht einfriert bzw. gefriert

Was tun, wenn ein Reiter vom Pferd stürzt?

Posted by admin | Posted in Gesetze, News | Posted on 22-10-2011

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(22.10.2011)

Die meisten Reiter wollen auch mal ins Gelände, da Pferde Fluchttiere sind, muss immer damit gerechnet werden, das etwas unvorhersehbares passiert.

Im schlimmsten Fall stürzt ein Reiter vom Pferd und ist so verletzt, das er nicht wieder aufsteigen kann oder zu Fuß zum Stall kommen kann. Auch wenn man selbst und die Reitergruppe in einem solchen Fall unter Schock stehen kann, so darf neben dem verletzten Reiter nicht das Pferd vergessen werden. Denn wenn es flüchtet stellt es eine große Gefahr für andere Menschen dar – nicht, weil es absichtlich einen Menschen verletzten will, sondern weil es sich erschrocken hat und in seiner Panik davon gelaufen ist.
Läuft ein Pferd ohne reiterlichen Einfluss auf eine Straße besteht höchste Gefahr für das Tier selbst und für unbeteiligte Autofahrer.

Daher sollte man selbst (oder die Gruppe), bei einem Pferd welches eine Gefahr für andere darstellen kann, weil es unkontrolliert über die Straßen oder Wege flüchtet die Polizei rufen. Die Polizei kann einem in einem solchen Fall helfen, das Pferd einzufangen und was am wichtigsten ist, den Verkehr warnen.

Wenn man nicht die Polizei ruft, kann man auf hohen Kosten sitzen bleiben, so kommen schnell mal 18.000 Euro an Sachschäden zusammen – und hier wurde noch kein anderer Mensch verletzt oder gar getötet. Wenn sich herausstellt, das nicht die Polizei gerufen worden ist, kann die Versicherung die Schadensübernahme ablehnen, da die Reiterin grob fahrlässig gehandelt hat – auch gegen die Mitreiter kann in einem solchen Fall polizeilich ermittelt werden.

Ein Beispiel für die Folgen findet man hier:

Pferd verendet nach mehreren Unfällen – Ermittlungen gegen Mitreiter

Wasser im Offenstall auch im Winter eisfrei halten – Ein Versuch – Teil 1

Posted by admin | Posted in News, Weide | Posted on 15-10-2011

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(15.10.2011)

Der Winter kommt schnell näher und so langsam fragen sich wahrscheinlich die Pferdebesitzer, welche ihre Tiere in einem Offenstall untergebracht haben, wie man die Pferde auch bei Minustemperaturen mit Trinkwasser versorgen kann.

Dabei kann man sich die Wärme der Pferdeäpfel zu nutze machen, denn ein Misthaufen mit wenig Stroh produziert je nach Größe genügend Eigenwärme. So kann ein kleiner Haufen von ca. 1 Meter breite und 50 Zentimeter Höhe bereits eine Kerntemperatur von 24C° erzeugen (bei einer Außentemperatur von ca. 2C°). Ein großer Misthaufen kann auch über 70C° Kerntemperatur erzeugen..

Wer einen Stromanschluss am Offenstall hat, der kann aus dem Fachhandel Heizdraht oder beheizte Tränken kaufen. Schwieriger wird es, wenn es keinen Stromanschluss bei dem Stall gibt.
Hier könnte man sich die Wärme des Misthaufens zu nutze machen, hier gibt es zwei Varianten:

1. Flüssigkeit wird im Schlauch durch den Misthaufen erwärmt, der Schlauch ist dann um die Tränke gewickelt.. Um die Flüssigkeit im Schlauch zu bewegen, reicht eine kleine 12Volt Pumpe (wie sie zum Beispiel bei der Wasserkühlung von PCs eingesetzt wird) – der Strom kann in dem Fall über eine kleine Solaranlage erzeugt werden, für Nachts schließt man eine Autobatterie mit einem Solarladeregler an.

2. (Was ich testen möchte): Man baut eine Kiste, in der die Pferdeäpfel reinkommen. Oben auf der Kiste wird ein Loch geschnitten, durch welches zum Beispiel der Maurerkübel (als Tränke) Kontakt zum Misthaufen hat. Je nach dem wie gut die Kiste isoliert ist, müsste bei dieser Variante die Wärme der Pferdeäpfel ausreichen, um das Wasser von unten zu wärmen.

Ich hoffe nun, das diesen Winter das Wasser nicht gefriert – falls jemand Tipps und Vorschläge hat, bin ich für jeden Tipp dankbar.

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