Springpferd Hickstead durch Aortaabriss gestorben
Posted by admin | Posted in Gesundheit, News | Posted on 11-11-2011
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(11.11.2011)
Die traurige Nachricht über den Tod des Springpferd Hickstead ging bereits durch die Nachrichten, früh wurde über einen Aortaabriss als mögliche Todesursache in Betracht gezogen.
Das Pferd Hickstead gehörte dem kanadischen Olympiasieger Eric Lamaze, der 15 Jahre alte Hengst war am Sonntag beim Weltcupspringen in Verona mitten im Parcours zusammengebrochen und verendet, obwohl sofort Tierärzte zur Stelle waren. Der Aortaabriss führt zum Herzstillstand und führt innerhalb weniger Minuten zum Tod des Tieres, die Aorta ist eine Hauptschlagader, welche das Blut vom Herzen in den Blutkreislauf leitet.
In der Regel wurde die Aortawand bereits vor dem Abriss geschädigt, eine solche Schädigung kann durch Strongylidenlarven (Strongylus vulgaris), Medikamente, etc. auftreten – auch kann so etwas angeboren sein.
Das ist das vorläufige Obduktionsergebnis wurde von der internationalen Reiterliche Vereinigung FEI bekannt gegeben, die FEI kündigte noch weitere Untersuchungen an, um die Ursache für den Aortaabriss herauszufinden. Diese Tests würden einige Wochen dauern und könnten aber auch ergebnislos verlaufen. Laut FEI-Reglement muss jeder Tod eines Pferdes bei einem FEI-Turnier untersucht und eine Obduktion durchgeführt werden.
Der FEI-Chefveterinär Graeme Cooke sagte:
“Der plötzliche Verlust von jedem Pferd, aber besonders von einem mit diesem Charakter und der Geschichte von Hickstead ist für jeden ein Schock” sagte . Die Gedanken seien bei Lamaze und Hicksteads Mitbesitzer John Fleischhacker.”
Lamaze war im Jahr 2008 in Hongkong mit Hickstead Olympiasieger geworden, der Hengst galt als bestes Pferd der vergangenen Jahre.




